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Im Folgenden möchte ich auf einige Erkenntnisse aufmerksam machen, die sich beim Handel mit diesem Anbieter ereignet haben.
Es sei aber vorab deutlich darauf hingewiesen, dass sich der Anbieter dabei vollkommen im rechtlich korrekten Rahmen bewegt - zu keiner Zeit betrügerisch oder illegal handelt! Sämtliche Erkenntnisse/ Sachverhalte sind mit den geltenden AGBs konform, welchen sie als Kunde bei Kontoeröffnung zustimmen. Insofern besteht zu keiner Zeit eine juristische Handhabe gegen CMC Markets, sollte auch bei Ihnen ein solcher Fall auftreten und sie dadurch Nachteile erfahren.
Hier nun meine kleine Sammlung:
Garantierter Stop-Loss
*im Umfeld von „Risiko-Events“ wird der GSLO zur Farce, da ein Mindestabstand weit abseits des aktuellen Kurses und jenseits eines vernünftigen RM für Daytrader angeboten wird
Wechselkursumrechnung
*beim Handel in Basiswerten, deren Währungsgrundlage eine Fremdwährung zum € darstellt, ist es übliche Praxis, dass man beim Entry einen höheren Wechselkurs abgerechnet bekommt. Dies führt zu einer Erhöhung des Ordervolumens, was Auswirkung auf die Margin oder auch auf Übernacht-Haltkosten hat/ hätte
*beim Exit ist es oftmals entscheidend, mit welchem Ergebnis der Trade endet: erzielt man einen Gewinn-Trade, wird ein WK weit unterhalb des Entry-WK abgerechnet, wodurch sich der umgerechnete Gewinn schmälert – wird der Trade allerdings im Verlust beendet, bleibt der erhöhte WK erhalten und somit wird auch der Verlust etwas erhöht
Charteintragungen
*die Anzahl anwendbarer Eintragungen ist auf 50 begrenzt; wird diese Anzahl überschritten, wird man von CMC darauf allerdings nicht hingewiesen, sondern es wird einfach (stillschweigend) die historisch älteste Eintragung gelöscht
*horizontale Linien sind untergeordnet bzw. bei starken einzoomen in den Chart nur sichtbar, wenn man einen Ankerwert ausreichend weit in die Zukunft verschiebt; dies muss alles manuell und selbstständig erfolgen – eine automatische Festlegung ist nicht vorhanden
Kerzen-Kurs-Informationen
*verwendet man zur optischen Darstellung der Kurse gewöhnliche „Candlesticks“, so ist bei den gelieferten Informationen zur Kerzenausprägung Vorsicht geboten; mitunter weichen die sichtbaren Daten von den (nach einer Aktualisierung des Charts) richtigen Daten etwas ab… was bspw. bei der SL-Setzung problematisch werden kann
Einseitige Slippage
*da man von CMC keine Informationen bekommt, weshalb und wie eine Slippage auftritt, kann man sich zu deren Entstehung mehrere Herleitungen aufbauen, die aber allesamt nichts an der angewandten Praxis ändern: es tritt ausschließlich eine Slippage zu Ungunsten des Kunden auf; konkreter heißt das: bei Verlust-Trades wird der letzte (fest eingestellte) SL um eine gewisses (unreglmäßiges) Niveau überschritten, wo hingegen bei Gewinn-Trades (die mit einem TP/ Limit ausgeführt werden) nie ein besserer – und damit zum Vorteil des Kunden – Kurs abgerechnet wird
Slippage in beliebten Basiswerten *auffällig ist dabei auch, dass die Tendenz zum Auftreten einer (negativen/ nachteiligen) Slippage wohl vom Basiswert abhängig ist *beliebte BW wie der Germany 40 (=DAX) oder auch der US 30 (=Dow Jones) weißen eine ungleich höhere Quote solcher Fälle auf, als bspw. - der womöglich von ihren Kunden weniger beachtet - UK 100 (=FTSE 100) oder US NDAQ 100 (=Nasdaq)
Unzureichende Klärung von Anfragen mit Begründung „Bad Tick-Filter“
* mit etwa 4-wöchiger Differenz wurden 2 Nachfragen an den Kundensupport gestellt: Sachverhalt 1) Unterschied zwischen den Kursen auf der firmeneigenen „Next Gen“-Handelsplattform sowie im MetaTrader Sachverhalt 2) Ein Market-Auftrag wurde nicht ausgeführt. Dabei erfolgte die Fehlermeldung: „Auftrag abgelehnt: Kurs nicht länger gültig“
*auf beide Anfragen, die aus meiner Sicht im Kern völlig verschieden sind, erhielt ich beinahe die wortgleiche Antwort mit Bezug auf das Vorhandensein eines „Bad Tick-Filters“. Detail-Nachfragen wurden nicht geklärt und somit bleibt es ein Mysterium, um was genau es sich dabei handeln soll und ob es tatsächlich diesen Einfluss haben könnte